Selbstliebe bedeutet nicht nur, sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Bei Selbstliebe geht es darum, dich selbst zu akzeptieren und dir zu erlauben, der Mensch zu werden, der du wirklich bist. Oft wird Selbstliebe mit etwas Negativem wie Egoismus, Eitelkeit oder Arroganz verbunden. Dabei entsteht meist ein falsches Bild davon, was Selbstliebe wirklich bedeutet. Bei Selbstliebe besteht Verwechslungsgefahr mit Selbstverliebtheit. Dabei bedeutet Selbstliebe, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, diese zu akzeptieren und zu lernen, damit umzugehen. Es ist sehr wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und darauf zuhören, was man selbst braucht.

 

WAS DIE SUPERKRAFT ALLES KANN
Deine „Superkraft“ Selbstliebe hilft dir deinen eigenen Werten treu zu bleiben, dich zu akzeptieren, wie du bist und zufrieden mit dir selbst zu sein. Die Akzeptanz, Vertrauen und Selbstliebe, sind ein Schlüssel zu Zufriedenheit und Glück im Leben. Durch diese Superkraft strahlst du automatisch Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aus. Du wirst dir weniger Gedanken darüber machen, was andere von dir denken und vertrittst deine eigenen Werte bewusst und zielstrebig. Du wirst aufhören auf nach Perfektion zu streben und wertschätzend mit dir selbst umgehen. Die eigenen Fehler werden nicht kritisiert, sondern genutzt als Selbsterkenntnis, um dich selbst weiterzuentwickeln.

 

DAS IST NICHT MEINE STÄRKSTE SUPERKRAFT
Nicht jedem fällt es leicht, seine Superkraft die Selbstliebe anzuwenden. Mobbing, Schicksalsschläge oder Ereignisse aus der Vergangenheit können einen immer noch begleiten und einen Stein in den Weg legen. Vielleicht wurde einem als Kind schon der Wert „Liebe“ nie vorgelebt und hat somit dieses Gefühl nie kennengelernt. Aber auch vorgelebte Ideale der Medien führen dazu, dass wir mit uns selbst nicht zufrieden sind. Wir sind uns selbst gegenüber zu kritisch oder fangen an Dinge am eigenen Körper nicht zu mögen, denn wir vergleichen uns bewusst und unbewusst mit anderen. Das Streben nach Leistungsfähigkeit, Schlankheit, Erfolg und Perfektion stehen uns im Weg. Ist Selbstliebe auch nicht deine stärkste Superkraft, ist das wirklich nicht schlimm. Du kannst Selbstliebe erlernen und immer daran arbeiten. Denke daran, dass jeder Mensch, inklusive dir selbst, gleichermaßen wertvoll und liebensvoll ist, unabhängig von seinen Leistungen, Aussehen oder Talenten.

 

HELDEN TEILEN IHRE SUPERKRAFT
Immer mehr Prominente und Influencer haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Botschaft von Selbstliebe zu vermitteln. Darunter die Sängerin Lizzo und der Schauspieler Will Smith. Lizzo (Melissa Viviane Jefferson), die amerikanische Sängerin spricht auf ihren Social-Media-Seiten über Selbstliebe und Körperbewusstsein. Sie spricht mit ihren Fans offen über die Auswirkungen der sozialen Medien und ihren unrealistischen Normen. Ein schönes und erstrebenswertes Zitat von Lizzo ist: „Du musst so sein, wie du bist und dich niemals von jemandem davon abhalten oder beschämen lassen, du selbst zu sein.“ Auch Will Smith spricht zu seinen 56 Millionen Followern auf Instagram über Selbstliebe. Er erläutert, wie man mit sich selbst umgehen sollte. Dabei definiert er Selbstliebe wie folgt:

„Ich glaube daran, dass Selbstdisziplin die Definition von Selbstliebe ist.“

Der 53-jährige Schauspieler erklärt, dass Selbstdisziplin und Selbstliebe nicht im Widerspruch zueinander stehen. Selbstdisziplin sollte weniger als Strafe gesehen werden, sondern sie trägt dazu bei, seine Ziele und Wünsche schneller zu erreichen. Dies gilt auch für ihn persönlich. Mit Selbstdisziplin reguliert man sich selbst. Eigene Gedanken und Verhaltensweisen werden korrigiert, um sich zu verbessern. „Wenn Sie sagen, dass Sie sich selbst lieben, bedeutet das, dass Sie sich selbst gegenüber liebevoll verhalten.“
Prominente haben durchaus einen großen Einfluss auf uns. Sie nutzen diese Reichweite, um ihre Fans in Findung der eigenen Selbstakzeptanz zu unterstützen und ihre Superkräfte zu aktivieren. Nutze nun auch du deine Superkraft, um dich selbst zu lieben und schätzen.

 

 

 

Autoren: Nicole Chamier, Vanessa Fiesel